Kapellenwanderung Heisterbacherrott bis Vinxel

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Streckenlänge: 4,25 km
Wanderzeit: ca. 1 Stunde
Startpunkt: Nikolauskapelle in Heisterbacherrott – 187 m ü. NN
Durchschnittliche Steigung: 2,6 %25
Maximale Steigung: 11 %25
tiefster Punkt: 168 m ü. NN
höchster Punkt: 194 m ü. NN

Kapellenbeschreibung
Die Kapelle wurde Mitte des 12. Jahrhunderts vom Kloster Schwarzrheindorf aus in romanischem Stil erbaut. Patron war der hl. Markus. Nach Beschädigungen im 30jährigen Krieg erfolgte 1676 ein Umbau verbunden mit dem Einbau einer Empore. Neuer Patron wurde der hl. Nikolaus. Mit der Säkularisierung 1803 gingen Kapelle und Fronhof (heute Haus Schlesien) in Staatseigentum über. Die Kapelle konnte aber weiterhin von der Kirchengemeinde genutzt werden.

Als die Kapelle für die wachsende Bevölkerung nicht mehr ausreichte und 1891 die katholische Kirche in Heisterbacherrott, St. Judas-Thaddäus, gebaut und 1892 geweiht worden war, blieb die Kapelle von diesem Zeitpunkt an ungenutzt. 1904 ging sie ins Eigentum der Kirchengemeinde über. Hiernach wurde sie von den Eigentümern/Pächtern des Fronhofes zeitweilig als Materiallager gebraucht.
1936 ist die Kapelle unter dem damaligen Pfarrer Helten wieder hergerichtet worden. Zugang und Umfeld blieben bis 1969 in Privateigentum. Die Renovierungen bzw. Restaurierungen erfolgten 1913, 1936, 1956, 1973-1976 und (umfassend) zwischen 2006 und 2008.

Das Hauptgebäude ist ein rechteckiger Saalbau aus Bruchsteinmauerwerk mit Satteldach. Der sich nach Osten anschließende kleiner gestaltete Chorraum erscheint wie ein Anbau. Das Bild wird durch einen Dachreiter mit leicht rund aufsteigendem Dach geprägt. Die Westfront ist durch ein Rundfenster in der Mitte und zwei darüber liegende rechteckige Fensterchen gestaltet. Das Wegekreuz an dieser Seite ist von der Petrusstraße hierher versetzt worden. Es wurde 1663 von den Eheleuten Contzen, Pächtern des Fronhofes, errichtet. Die Südseite ist von zwei kleinen Fenstern unterbrochen. Am Westgiebel springt ein schmaler Anbau vor, in dem sich eine kleine Treppe versteckt. Im Chorraum ist, wie auch auf der gegenüberliegenden Seite, ein Fensterchen eingelassen. Im oberen Bereich des Chorraumgiebels führt von außen ein Türchen auf das Gewölbe. In der Nordseite, Richtung Weiher, befindet sich die Eingangstür, ein kleines Fenster und links davon ein Rundfenster. In einer Nische ist eine Nikolausstatue mit Inschrift zu sehen. Die Glasfenster sind mit Motiven wie Weinranken, Blumen, Vögeln und Gartenfrüchten gestaltet. Das Bild hinter dem Altar stellt den heiligen Nikolaus dar. Zu den Füßen in einem Bottich sehen drei Figuren zu ihm auf; nach der Legende sind es gerettete Kinder.

Winfried Görres

Informieren Sie sich über die Kapelle und den Verein der Freunde und Förderer der Nikolauskapelle Königswinter - Heisterbacherrott e.V. im Internet unter www.kapelle.heisterbacherrott.de

Tourismus
Siebengebirge GmbH

Öffnungszeiten:
Oktober
Mo. bis Fr. 8:30 Uhr bis 18 Uhr
Sa. und So. 9 Uhr bis 18 Uhr

November/Dezember 
Mo. bis Fr. 8:30 Uhr bis 17 Uhr
Sa. und So. 10 Uhr bis 17 Uhr

Hotline: 
0 22 23.91 77-11

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