Kapellenwanderung Uthweiler bis Pleiserhohn

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Streckenlänge: 2,54 km
Wanderzeit: ca. 40 Minuten
Startpunkt: Michaelskapelle in Uthweiler – 106 m ü. NN
Durchschnittliche Steigung: 5,4 %25
Maximale Steigung: 15,1 %25
tiefster Punkt: 106 m ü. NN
höchster Punkt: 195 m ü. NN

Kapellenbeschreibung
Eine erste Andachtskapelle wurde 1879/80 aufgrund privater Initiative als Backsteinbau im Gründerstil errichtet. Seit 1940 wurden an allen Sonn- und Feiertagen heilige Messen gefeiert. Pfarrer Johannes Dick konnte hierfür die Benediktiner in Siegburg gewinnen, die aufgrund der Kriegswirren den Michaelsberg hatten verlassen müssen. Dieser Dienst endete erst mit Auflösung der Abtei 2011.

Derzeit wird jeden Sonntag um 8.00 Uhr eine heilige Messe durch einen Priester der Pfarreiengemeinschaft Königswinter Am Oelberg gefeiert. Da von Anfang an die Sonn- und Feiertagsmesse von den Gläubigen eifrig wahrgenommen wurde, erwies sich die ursprünglich nur als Andachtskapelle geplante und gebaute Kirche als zu klein. 1943 konnte ein Erweiterungsbau eingeweiht werden. Die Genehmigung wurde trotz ablehnender Haltung der staatlichen Behörde erteilt, weil ein Ehrenmal für die im Krieg Gefallenen beantragt worden war. Das ständige Anwachsen der Bevölkerung nach dem Krieg stellte die Kapellengemeinde vor neue Aufgaben. Daher erfolgte 1949 eine erneute Erweiterung des Gebäudes, bis schließlich, unter besonderem Einsatz von Pfarrer Wichert, der aber vor Baubeginn verstarb, am 2.6.1968 ein Neubau als Filialkirche durch Abt Alkuin Heising, Abtei Siegburg, eingeweiht werden konnte.

Es handelt sich um eine neue Bauform „Typ Uthweiler“, der das Modell für weitere Kirchenbauten in der Diözese werden sollte. Die Abmessungen der Kirche betragen 22,25 m in der Länge und 15,40 m in der Breite. Der Kirchenraum bietet 180 Sitzplätze. Zugrunde liegt die alte basilikale Form mit drei Kirchenschiffen. Das erhöhte Mittelschiff ist durch schmale Betonpfeiler von den Seitenschiffen getrennt. Der Blick geht im Innern ungehindert auf den vorgezogenen freistehenden Altar. Auch die Seitenwände bestehen aus Betonstützen (Stahlbetonskelettbau) mit Kalksandsteinausmauerung. Der Altarraum ist nur um eine Stufe erhöht und hat keine Umschrankung bzw. keine Kommunionbank. Auch der Platz für den Chor im Hinterraum der Kirche ist nur um zwei Stufen angehoben. Priester, Schola und Volk sollen beim Gottesdienst eine Einheit bilden. Auch diese Vorstellung stammt aus dem frühchristlichen Gottesdienst in der Basilika. Aus dem Gesamtentwurf ersieht man unschwer, dass die Planung von der liturgischen Feier her erfolgt und auf das Wesentliche ausgerichtet ist.

Die beiden Statuen, Maria mit Kind und Michael sowie das über dem Altar hängende Kreuz mit Corpus sind in der Zeit des Zweiten Weltkriegs von einem Kölner Künstler, Achilles, geschaffen worden. Altarstein und Tabernakel stammen aus dem früheren Gotteshaus.

Rudolf Homscheid 

Tourismus
Siebengebirge GmbH

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Oktober
Mo. bis Fr. 8:30 Uhr bis 18 Uhr
Sa. und So. 9 Uhr bis 18 Uhr

November/Dezember 
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Sa. und So. 10 Uhr bis 17 Uhr

Hotline: 
0 22 23.91 77-11

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