Kapellenwanderung Quirrenbach bis Ittenbach

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Streckenlänge: 7,05 km
Wanderzeit: ca. 2 Stunden 20 Minuten
Startpunkt: Kapelle Kreuzerhöhung in Quirrenbach – 213 m ü. NN
Durchschnittliche Steigung: 5,6 %25
Maximale Steigung: 19,9 %25
tiefster Punkt: 184 m ü. NN
höchster Punkt: 348 m ü. NN

Kapellenbeschreibung
Die jetzige Kapelle wurde 1894 errichtet, ihre Vorgeschichte geht aber auf das Jahr 1734 zurück. Zunächst wurde auf dem späteren Kapellenplatz ein Missionskreuz aufgestellt, das am 29.8.1734 geweiht wurde. Die erste Kapelle als Holzkonstruktion wurde noch im selben Jahr für 325 Reichstaler – auf Anregung von Jakob Limbach und Peter Quirrenbach aus Spenden der Bewohner des Oberhaues finanziert – errichtet, „damit die Andacht bei verdrießlichem Wetter in Regen und Winter gehalten werden kann“. Sie wurde unter das Patronat „Exaltatio Sanctae Crucis“ Kreuzerhöhung (Fest am 14. September) gestellt.Die erste hl. Messe wurde nach Einholung der Erlaubnis des Kölner Generalvikars Johann Andreas von Franken-Sierstorff 1742 vom Dechanten des Dekanates Siegburg Johann Peter Jacobs gefeiert. Die heute noch vorhandenen Statuen des Evangelisten Johannes und der Mutter Gottes wurden bereits 1738 erworben. 1741 schuf Bildhauermeister Isaac Ferber aus Flerzheim Corpus, Säulen, Laubwerk und zwei Engel für den Altarraum, sowie 1743 den Tabernakel.

1894 wurde die alte Fachwerkkapelle abgerissen und durch eine gemauerte ersetzt, nachdem bei einer Visitation der Zustand nur noch als „leidlich“ eingestuft worden war. Die neue Kapelle hat bei einer Grundfläche von 100 qm 60 Sitzplätze, das Kapellenareal beträgt 3,5 Ar. Seit 1923 wurde nur noch einmal im Monat die hl. Messe gefeiert, denn inzwischen war in Eudenbach eine eigene Kirche errichtet worden.

1945 wurde die Kapelle durch heftigen Artilleriebeschuss durch amerikanische Truppen schwer beschädigt, 1947 aber wieder repariert. 1957 folgte eine Renovierung, 1966 eine Grenzeinfriedung durch eine Natursteinmauer. 1971 wurde der Kapellenboden erneuert und 1977 eine Gedenktafel für die Toten der beiden Weltkriege enthüllt. 1979 erhielt die Kapelle durch eine Stiftung von Gerhard Uhlenbroch neue Fenster, die verschiedene Geheimnisse des Rosenkranzes darstellen. 1984 feierte Quirrenbach das 250 jährige Jubiläum, aus diesem Anlass wurde die Kapellenfassade renoviert.
Seit 1999 findet jährlich zum Fest Mariä Himmelfahrt eine Sakramentsprozession von Eudenbach nach Quirrenbach statt.

Josef Göbel

Quellen:
Oberhau: Vergangenes und Erlebtes am Rande
des Siebengebirges, 1981
Karl-Hermann Uhlenbroch
Quirrenbach: die Geschichte eines Dorfes,
2009, Wilbert Fuhr 

Tourismus
Siebengebirge GmbH

Öffnungszeiten:
April bis September
Mo. bis Fr. 8:30 bis 19:00 Uhr
Sa., So. und Feiertag 9:00 bis 19:00 Uhr

Hotline: 
0 22 23.91 77-11

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